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Überblick / Begriffe verstehen

Eine Orientierung für Beraterprofile

Hellsehen, Hellfühlen, Hellwissen: Die Unterschiede

Die Begriffe beschreiben, wie Anbieter ihre subjektiven Eindrücke erleben und ausdrücken. Sie werden nicht überall gleich verwendet.

Unsere Erläuterungen sind eine redaktionelle Orientierung zur Sprache spiritueller Angebote. Die Beispielsätze sind erfunden und dienen ausschließlich der Erklärung.

Innere Bilder

Hellsehen

In spirituellen Profilen meint Hellsehen oder Hellsicht häufig, dass jemand innere Bilder oder bildhafte Eindrücke schildert. Der Begriff wird außerdem manchmal als Sammelbezeichnung für unterschiedliche intuitive Arbeitsweisen verwendet.

„Ich beschreibe ein Bild, das mir zu deinem Anliegen in den Sinn kommt.“

Zur Einordnung: Das Bild ist kein Beleg dafür, dass ein entsprechendes Ereignis stattgefunden hat oder eintreten wird.

Empfindungen

Hellfühlen

Hellfühlen bezeichnet in solchen Angeboten meist eine Arbeit mit als intuitiv erlebten Empfindungen. Der Berater ordnet diese Empfindungen einem Anliegen zu und beschreibt, wie er sie deutet.

„Ich nehme dabei eine Stimmung wahr, die ich als angespannt beschreiben würde.“

Zur Einordnung: Eine eigene Empfindung beweist nicht, was eine andere Person empfindet.

Spontane Gedanken

Hellwissen

Mit Hellwissen beschreiben Anbieter mitunter ein plötzliches Wissenserleben ohne bewusst nachvollzogene Herleitung. Eine solche innere Gewissheit ist zunächst eine subjektive Erfahrung.

„Mir kommt dazu spontan ein Gedanke, ohne dass ich seine Entstehung erklären kann.“

Zur Einordnung: Das Gefühl von Gewissheit macht einen Gedanken nicht automatisch richtig.

Ein übergreifender Begriff

Intuitive Beratung

„Intuitiv“ kann sehr unterschiedlich verwendet werden: für spontane Einfälle, erfahrungsgeleitete Einschätzungen oder spirituell verstandene Eindrücke. Der Begriff allein legt keine einheitliche Methode fest.

„Ich beziehe spontane Eindrücke in unser Gespräch ein.“

Zur Einordnung: Eine intuitive Einschätzung ist weder automatisch paranormal noch unabhängig vom Wissen und den Erfahrungen der beratenden Person.

Warum mehrere Begriffe nebeneinander stehen können

Ein Berater kann seine Arbeitsweise mit mehreren dieser Wörter beschreiben. Innere Bilder und Empfindungen können aus seiner Sicht zusammengehören. Ebenso kann Kartenlegen mit einem als intuitiv oder hellfühlend bezeichneten Zugang kombiniert werden.

Eine längere Liste von Methoden ist für sich genommen kein Qualitätsnachweis. Entscheidend für das Verständnis ist die konkrete Erklärung, wie die Person arbeitet. Der Methodenvergleich auf der Startseite zeigt drei grundlegende Varianten.

„Ohne Karten“ beschreibt etwas anderes

„Hellfühlend“ beschreibt eine behauptete Art des Erlebens; „ohne Karten“ beschreibt den Verzicht auf ein Werkzeug. Die Aussagen beantworten also unterschiedliche Fragen und müssen sich nicht ausschließen.

Diese Unterscheidung erklärt, warum jemand gleichzeitig „hellfühlend“ und „mit Lenormandkarten“ in seinem Profil nennen kann. Mehr dazu liest du unter Hellsehen ohne Karten.

Eine Arbeitsweise persönlich kennenlernen

Auf Tarotstar findest du Beraterprofile und die Angaben zum 15-Minuten-Gratisgespräch. Die konkrete Methode und Teilnahme am Angebot prüfst du dort.

Neukundenangebot bei Tarotstar · ab 18 Jahren · Registrierung erforderlich. Die Teilnahmebedingungen findest du auf Tarotstar.